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LI VELI

 Die Masseria Li Veli steht auf der...

Die Masseria Li Veli steht auf der Salento-Halbinsel, im Absatz des Stiefels von Italien. Von dem historischen agrarwirtschaftlichen Zentrum hat man einem traumhaften Ausblick auf die beiden Meere Adria und den Golf von Tarent. Es ist ein zauberhafter Ort, nicht alleine für Leute. Der Weinbau hat hier Gepflogenheit, auch wenn Apulien eher für Masse als für Klasse allgemein bekannt ist. Nicht so Li Veli. Schon die Begründer des Weingutes hatten im neunzehnten Jahrhundert die traumhaften Bedingungen für den Weinbau gesehen und nichts anderes im Sinn, als ein Vorzeigemodell für den Weinanbau in Süditalien zu erschaffen. Der Geist ist bis jetzt zu spüren und hat auch die Familie Falvo bezaubert. Im Jahr 2008 haben die vormaligen Inhaber des legendären, toskanischen Weinguts Avignonesi das 85 Hektar umfassende Weingut übernommen und verschreiben sich seither mit totaler Hingabe den autochthonen Sorten wie Primitivo, Negroamaro, Susumaniello oder der weissen Traubensorte Verdeca und Fina Minutolo.

Die fast 90 Jahre alten Reben stehen in Celllino San Marco im Salento und im Valle d'Itria, einer höher gelegenen Senke. Beide Standorte profitieren vom maritimen Klima und hohen Temperaturschwankungen. Während es am Tag sehr heiss werden kann, kühlen abends die Winde vom Meer. Die Böden sind enorm sandig, besitzen in der Tiefe allerdings über enorme Wasserspeicher, so dass die Reben die trockenen und heissen Hochsommer gut überstehen. Die bedeutenden Ton- und Kalkanteile in den oberen Schichten ergeben Weine mit einer reifen Frucht sowie einer guten Struktur und viel Leben.

Doch ohne harte Arbeit geht es auch bei Li Veli nicht. Im Weinberg folgt man der jahrhundertealten Gepflogenheit und Erfahrung mit den autochthonen Sorten. Die sehr dicht gepflanzten Reben sind meist in Sechsecken angeordnet und werden im Alberello-System (kleine Büsche) gezogen. Damit stehen die Reben in Mitbewerb um Nährstoffe und wurzeln tief, gleichzeitig erhalten sie jedoch trotz der dichten Bepflanzung viel Licht und eine gute Luftzirkulation. Die traditionelle Anpflanzung, die rigorose Arbeit im Weinberg und die klimatischen Konditionen erlauben zudem den Verzicht auf künstliche Hilfsmittel, derzeit geschieht die Umstellung auf biologischen Weinanbau. Im Keller gelangen hingegen die allerneuesten Anlagen zum Einsatz. Die Vinifikation kann so sehr rücksichtsvoll und temperaturkontrolliert stattfinden, so dass der natürliche Charakter erhalten bleibt. Und das merkt man den Weinen an. Es sind urwüchsige Gewächse voller Leben, eigenständig und mit einem natürlichen Charme.

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