LA GINESTRA - Permakultur im Rebberg

04.04.2020 23:03

In den 1980er-Jahren haben sich ein paar Alternative in der Toskana zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, mit dem Wunsch, die Traditionen der dortigen Landschaft zu erhalten und zu erneuern. Die Genossenschaft wurde auf dem unbebauten Land eines jahrzehntelang verlassenen Bauernhofes angesiedelt und verdankt ihren Namen dem schönen Unkraut, das damals auf den Feldern gedieh, nämlich dem Ginster oder eben auf italienisch "La Ginestra".

Nach jahrelanger Arbeit wurden die Felder wiederangebaut und die Häuser bewohnbar gemacht: Der Hof umfasst heute 125 Hektar Umschwung, der sich auf Ackerland, Weiden, Wälder und Olivenhaine verteilt. Die Wahl des ökologischen Landbaus ist selbstverständlich: Seit 1989 produzieren die Mitglieder der Kommune biologisch, biodynamisch und synergistisch (Permakulturen).

Das La Ginestra Projekt inzwischen in viele Richtungen weiter. Der Weinbau war nicht seit Beginn vorhanden, er wurde erst vor etwa 11 Jahren eingeführt. Auf 5,11 Hektar wachsen heute die Traubensorten Sangiovese, Cabernet, Merlot, Colorino und Canaiolo. Nebst Wein produziert die Kooperative auch Olivenöl, Honig, züchtet halb in der Wildnis lebende Schweine und Hühner, betreibt Ackerbau und erntet Dinkel, Weizen, Ackerbohnen, Hafer und Gerste. In den Wäldern und an den Randflächen des Gutes wurden Bäume gepflanzt, um Edelhölzer zu ernten.

Im Agroturismo mit eigenem Hotel und BIO-Restaurant, werden Verkostungen, Weiterbildungskurse und Führungen durch den Hof für Schulen und interessierte Gruppen angeboten. Seit kurzem ist bereits die zweite Generation der Gründer am Drücker und leitet die Geschicke von La Ginestra.


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