Die feinen Portweine von der Quinto do Infantado

01.03.2019 14:38

Die Quinta do Infantado differenziert sich wohltuend von den moderneren "Winemakern" der florierenden Douro-Region. Bereits auf der steilen, bachbettähnlichen Einfahrt hinunter an die Ufer des Douro lässt sich spekulieren, das sich hier kein Designpalast und kein Oenologie-Tempel finden wird.

1816 wurde die Quinta durch den portugiesischen Kronprinz D. Pedro IV begründet, hier wurden Zölle als Trauben und Wein für den Infantes eingezogen. Seit über 100 Jahren ist die Domäne im Besitz der Familie Rosaira. Heute produziert die Quinta do Infantado rund 110'000 Flaschen Portwein, ausschliesslich aus eigenen Trauben. Alle Parzellen der Quinta sind als Class-A registriert und gehören mit zu den Besten des Douro.

Auf Infantado werden die Trauben nach traditioneller Art durch Pisadores in unverschlossenen Lagares von Fuss eingemaischt. Vinifiziert werden die Weine in mächtigen, teilweise uralten Eichenfässern. Diese werden andauernd überholt, denn das ausgelaugte Holz verleiht den Ports die unverwechselbare Note der Quinta do Infantado. Ebenso Tawny wie die Vintage-Ports erreichen regelmässig hohe Auszeichnungen und zählen nebst Noval, Niepoort und Crasto zu den Berümtesten. Nebst Portweinen keltert Joao Roseira auch trockene, ökologisch hergestellte Rotweine. Die Weintrauben kommen aus zwei kleinen Parzellen von 1.2 -2 ha aus der Serra do Douro und der Serra de Cottas. Diese Lagen sind extrem steil und liegen zwischen 250-350 Meter Höhe. Die Böden bestehen aus Schieferton und können nur händisch bearbeitet werden.

Die Aromen des Terroirs verleihen den Produkten Noten von schwarzen Kirschen, Pflaumen und Schokolade, umrahmt von gut eingebundenen Tanninen.


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